Wusstest du, dass die meisten mit dem Laufen wieder aufhören, weil sie keinen Spaß daran haben? Zu anstrengend, zu langweilig weil man keinen Fortschritt sieht oder Überlastung. Hier sind vier häufige Fehler, die dir den Spaß am Laufen so richtig verderben können. Und natürlich Maßnahmen um die Fehler zu vermeiden.

Zu schnell laufen

Der klassische Fehler überhaupt. Sogar Profis begehen ihn manchmal. Einfach zu schnell losgelaufen. Damit hält man nicht lange durch. Lauf langsam! Als Einsteiger ist das sowieso eine gute Idee. Denn das Tempo kommt von alleine. Und etwas will ich nicht verheimlichen, was häufig nicht erwähnt wird. Es dauert lange bis du so laufen kannst wie du es dir im Moment vielleicht vorstellst. Insbesondere wenn du Übergewicht hast, kümmer dich in den nächsten Monaten nicht um Tempo. Es mag sein, dass du dich fit fühlst. Aber du solltest (bitte glaube mir, ich spreche aus Erfahrung) deine Bänder, Knochen und Sehnen nicht zu viel zumuten. Die benötigen im Gegensatz zum Herz- Kreislaufsystem nämlich um einiges länger um sich an die Belastung zu gewöhnen. Tempo ist übrigens ein Thema, worüber Laufanfänger nicht gern sprechen.

Zu schnell steigern

Heute schaffe ich nur 2 KM aber morgen nehme ich die 10er-Runde? Vielleicht wirst du das auch schaffen. Mit ganz, ganz großen Glück wirst du dich vielleicht auch nicht verletzen. Aber für den Rest der Woche bist du fertig. Damit ist das Training nicht sehr effizient. Es gibt eine grobe Richtung an die du dich halten darfst. Steigere deine Distanz um nicht mehr als 10%. Nach jeder Steigerung empfehle ich auch unbedingt, die gesteigerte Distanz für die nächsten drei Wochen beizubehalten. Ja, das ist langsam. Aber du wirst als starke Läuferin/Läufer daraus hervorgehen. Außerdem macht es dich enorm fit.

Zu oft laufen

Ich laufe auch gerne oft. In der Anfangsphase kann man sich vor Motivation kaum bremsen. Trotzdem heißt es als Anfänger einen kühlen Kopf zu bewahren. Laufe höchstens drei mal in der Woche und lasse es zum festen Bestandteil werden. So kannst du Verletzungen vermeiden und sorgst für die absolut notwendige Regeneration. Ohne Regeneration kann es keine Steigerung geben. Dein Körper braucht Zeit zum „wachsen“. Ich empfehle dir dazu den Artikel Superkompensation: Warum die Pausen so wichtig sind.

Zu Glauben ‚Gehen‘ gehört nicht zum Laufen

Ein Fehler mit dem ich sehr lange zu kämpfen hatte. Ich habe immer gedacht, wenn ich eine Gehpause mache zählt das nicht mehr zum laufen. Völliger Blödsinn natürlich. Im Gegenteil. Man bringt sich selber um eine bewährte und aus meiner Sicht wichtige Trainingsmethode. Denn mit Run/Walk/Run kann man die Belastung verringern und Distanzen weiter ausbauen. Besonders bei Übergewicht zu empfehlen. Auch darüber habe ich einen Artikel geschrieben. Worüber Laufanfänger nicht gerne sprechen: Gehpausen

Ich bin Sascha und war jahrelang leidenschaftlicher Raucher und übergewichtiger Bewegungslegastheniker. Durch Zufall habe ich mich in das Laufen verliebt und bin dabei geblieben. Das Prinzip „Laufen statt Rauchen“ funktioniert hervorragend. Manchmal verbringe ich meine Zeit damit Artikel für Laufanfänger zu schreiben in der Hoffnung Andere zum Laufen zu bewegen. Die Serie „Worüber Laufanfänger nicht gerne sprechen“ ist mir der wichtigste Teil von Rumlaufen.de