Ich teste die KERNWERK App

Information zur Transparenz: Es handelt sich hier nicht um einen bezahlten Test. Ich bezahle den Kernwerk Coach im vollen Umfang und bekomme ihn nicht von KERNWERK® kostenlos zur Verfügung gestellt. Falls du mitmachen möchtest, sind die ersten zwei Wochen als Testphase umsonst. Das reicht vollkommen aus um zu beurteilen, ob diese Art des Trainings Spaß macht. Über den Link kernwerker.de kannst du 20% beim Abo sparen. Dann zahlst du nur 7.99€ statt der üblichen 9.99€.


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In Bewegung bleiben

Da ich ja aktuell nicht ernsthaft laufe, sondern bestenfalls als „Gelegenheits-Jogger“ durchgehe, ist es gerade jetzt wichtig in Bewegung zu bleiben. Dafür gibt es ja jede Menge Möglichkeiten wie z.B. das klassische, gut alte Fitnessstudio. Wenn man es mag. Ich nicht. Deswegen mache ich Sport lieber zuhause. Neben meinem Langhantel-Workout, hätte ich gern noch ein kleines Bisschen mehr Abwechslung. Es gibt nun ausgesprochen viele Fitness-Apps mit unterschiedlichen Funktionsumfang und Preisen. Die meisten die ich kenne, sind auch nicht wirklich schlecht. Aber trotzdem nerven sie mich irgendwann. Irgendwas ist ja immer. Nicht individuell genug, Bedienung während des Workouts blöd, plötzliche Übungen die ich garnicht kann oder Equipment was ich garnicht habe. Zu schwer, zu leicht, zu kurz zu lang. Man ist dann mehr mit der App beschäftigt als mit dem Training. Kernwerk macht da angeblich etwas anders. Grund genug sich die App mal anzuschauen oder?

KERNWERK® über sich selbst

Schauen wir uns doch als erstes mal an, was KERNWERK® selber über sich zu sagen hat:

 

  • Jeden Tag ein neues, abwechslungsreiches Workout.
  • Bewegungsmuster aus dem Alltag.
  • Nackt besser aussehen. Das Argument hat mir ja schon bei Mark Maslow von Marathonfitness.de gefallen.
  • Übungen in der individuellen Variante.
  • Workouts werden individuell berechnet.
  • Training hart aber ehrlich
  • A perfect workout every day

Da wird schon einiges versprochen in diesem Video oder? Ob das alles so klappt, will ich in den nächsten Wochen herausfinden. Es läuft wie bei den letzten Coach-Tests auch. Ich setze mir einen zeitlichen Rahmen und schreibe jede Woche eine kurze Zusammenfassung. Der Zeitraum von sechs Wochen hat sich bewährt. Ich werde in dieser Zeit den Coach drei mal in der Woche nutzen.

Was ist das für ein Training

Wenn ich es eilig hätte, würde ich kurz und knapp mit „Crossfit“ antworten. Das Wort Crossfit kommt zwar nicht vor, aber die Prinzipien sind allen Crossfit-Anhängern bekannt. Es gibt WODs, es gibt AMRAP, Rounds for Time und so weiter und so fort. Welche Übungen konkret gefordert werden, hängt von Einstellungen ab, die man zuvor vorgenommen hat. Ja, hier wird es zum ersten mal individuell. Ob man „nur“ Körpergewichtsübungen durchführt oder Equipment benötigt, hängt davon ab, welches Equipment man in den Einstellungen angegeben hat. Man hat einige verschiedene Dinge zur Auswahl. Das geht vom Standard-Springseil und Wiederständsbändern über Kettlebells, Kurzhantel bis zur Langhantel.

Die Kernwerk-App ist aber flexibel. Zum einen gibt man in den Einstellungen die Möglichkeiten an, die einem grundsätzlich zur Verfügung stehen. Man kann aber vor jedem Workout noch einmal Angaben machen, falls man sich z.B. gerade nicht zuhause oder im Gym befindet. Das WOD wird dann auf Grundlage der aktuellen Möglichkeiten neu berechnet. Das ist schon super, wie ich finde.

Nicht nur Equipment wird abgefragt sondern auch die Umgebung, in der man sich gerade befindet. Denn man könnte ja evtl. auch Laufen oder Schwimmen ins Workout mit einbeziehen. Großartig.

Das sorgt noch für Individualität

Also unsere Umgebung und Equipment werden schonmal berücksichtigt. Das ist schon einmal die halbe Miete. Aber die Workouts selber werden auch noch einmal in ihrer Intensität auf dem individuellen Leistungsniveau angepasst. Wenn der Coach gestartet wird, erfolgt ein Einstufungstest. Für jeweils 1 Minute müssen vier verschiedene Übungen ausgeführt werden. Natürlich ist das zu Beginn nicht sehr genau, sondern dient ledigtlich dazu eine erste Einschätzung abzuliefern. Genauer wird es erst, wenn man länger mit der App trainiert. Nach jedem durchgeführten Workout wird die Intensität jeder einzelnen Übung abgefragt. Es wird sehr wahrscheinlich überaus wichtig sein, hier ein ehrliches Feedback zu geben.

Am Ende eines Workouts kann man dem Kernwerk-Team direkt eine Rückmeldung geben, ob das Workout insgesamt gut oder eher weniger gut war. Ich muss zugeben, dass die bisherigen Workouts Spaß gemacht haben und ich nicht weiß, was passiert, wenn man weniger als 5 Sterne abgibt. Bisher waren die Workouts super und fordernd. Alles zusammengenommen war ich immer um die 45 Minuten beschäftigt. Ein Workout besteht (ohne WarmUp) aus zwei Teile. Ein Beispiel siehst du oben. Teil I waren die „4 Rounds For Quality“ bei dem es nicht unbedingt auf die Zeit ankommt, sondern Wert auf korrekte Ausführung und saubere Technik legt. Doch Obacht! Auch dieses Training hat zum Schutz ein sog. Timecap.

Bei Teil II sieht man, dass es sich um ein AMRAP über 25 Minuten handelt. Während Teil I noch moderat war, ging es im zweiten Teil also zur Sache. Wenn man anschließend ein hohes Bedürfnis hat sich einfach auf den Boden zu legen, hat man alles richtig gemacht. Die Übungen sind echt abwechslungsreich und werden mit Hilfe von Video und Text innerhalb der App sehr gut erklärt.

KERNWERK­® auch groß auf YouTube

Und das sogar ziemlich gut. Noch bevor ich die Kernwerk-App kannte, war mir der YouTube-Kanal bekannt. Den habe ich durch Zufall gefunden, weil ich nach der korrekten Ausführung einer Übung gesucht habe. Der Kernwerk-Kanal hat viele Videos zu bieten. Von einfachen Erklärungen der Übungen bis hin zu Tutorials für komplexe Übungen, Tipps und Hinweise. Der Content bietet einen echten Mehrwert und man nimmt den Gründern ab, dass hier etwas machen wofür sie brennen. Ich habe das Gefühl, nah an den Entwicklern und Coaches zu sein. Das macht Spaß.

Das fällt noch auf

Die Community scheint lebendig zu sein. Ähnlich wie z.B. bei Strava gibt es einen Feed, in dem man nach Abschluss eines WODs seine Leistung mit einem Foto posten kann, wenn man möchte. Standardmäßig folgt man den Ambassador Hashtag und HQ. Wenn man möchte, kann man die natürlich aus dem persönlichen Feed entfernen. Zumindest den HQ Hashtag kann ich aber empfehlen drin zu lassen. Ich habe mein erstes Workout gepostet und innerhalb weniger Minuten Feedback erhalten in Form von Likes und Kommentaren. Auch wenn man über den Punkt „Stöbern“ sich den Feed mal anschaut, wird man feststellen, dass dort reges Treiben herscht.

Habe ich eigentlich schon den Preis erwähnt? Ja, es ist ein Abo-Modell und kostet regulär 9.99€/Monat. Wenn du jedoch über den Link Kernwerker.de gehst, erhältst du 20% auf das Monats-Abo und zahlst nur noch 7.99€/Monat. Das Gute ist, du kannst es monatlich kündigen und zahlst nicht mehrere Monate oder gar ein Jahr im vorraus. Die ersten beiden Wochen sind zum Testen immer gratis. Auch die Testphase kannst du über Kernwerker.de beginnen. Mit dem tollen Content zusammen, ist das Ganze mehr als fair eingepreist.

Ich bin sehr gespannt, was es noch alles zu entdecken gibt. Ich habe für diesen Artikel ein wenig länger gebraucht als üblich. Hat einfach von der Zeit nicht anders gepasst. Und inzwischen habe ich die erste Woche hinter mir. Die Workouts fühlen sich enorm gut an… wenn sie vorbei sind. 😉 Und das mein ich zu 100% positiv. Es macht wirklich Spaß. Probiert es unbedingt aus.

Bis dahin, alles Gute.

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