Marathonfitness Krafttrainingsplan: Eskalation nach 6 Wochen

Nun sind die 6 Wochen mit dem minimalistischen Marathonfitness Krafttrainingsplan für Läufer um. Was soll ich sagen? Es ist eskaliert. Bereits zu Beginn ist es mir nicht besonders schwer gefallen drei Mal in der Woche ein kleines Workout von ca. 30 Minuten durchzuführen. Das bekommt jeder irgendwie hin. Bereits in der zweiten Woche habe ich darüber nachgedacht, aus diesen einfachen 2er-Split ein Ganzkörperworkout zu machen.

Und dann eskalierte es

Ich habe in Woche 3 dann die beiden Workouts kombiniert und sozusagen ein Ganzkörperworkout mindestens drei Mal in der Woche durchgeführt. Jetzt war ich sozusagen „on fire“. Ich habe in den letzten Monaten bereits festgestellt, dass mir Kraftsport auch Spaß macht. Obwohl ich eigentlich Läufer war. Mit dem Plan von Marathonfitness kam eigentlich eins zum anderen. Das Training machte plötzlich Spaß und wenn etwas Spaß macht, sucht man natürlich auch gezielt nach Informationen und lernt neue Dinge kennen. Das möchte man dann alles ausprobieren aber alles auf einmal geht halt auch nicht. Dann habe ich angefangen meine Prioritäten zu überdenken und habe für mich beschlossen, dass ich nicht immer das Gleiche machen möchte. Oder um es kurz zu machen: Ich werde meine Laufschuhe in Zukunft wesentlich weniger schnüren und wesentlich öfter die Langhantel schwingen.

Am Ende dieses Tests ist aus dem minimalistischen 2er-Split für Läufer übrigens dieses Workout geworden, was ich bis heute alle zwei Tage durchgeführt habe.

Bankdrücken, Kniebeuge, PushPress, Ausfallschritt, Langhantelrudern, Kreuzheben, Seitheben, Bizeps Curl, Triceps Press

Ich habe jeweils 2 Aufwärmsätze und 3 Arbeitssätze durchgeführt. Die letzten drei Übungen sind Isolationsübungen. Von denen habe ich jeweils 3 Sätze gemacht. Besonders die drei Übungen Bankdrücken, Kniebeuge und Kreuzheben machen mir Spaß. Ich bewege im Verhältnis nur sehr wenig Gewicht aber ich habe bereits Kraft gewonnen.

Zwischendurch habe ich noch funktionales Training wie z.B. meine selbst gebauten AMRAP-Workouts mit eingebaut, wenn ich mich gut gefühlt habe.

Ergebnisse und Aussichten

Ja, es hat sich auch etwas verändert. Ich hätte jetzt gern darüber geschrieben, dass ich besser im Laufen geworden bin. Das kann ich leider nicht, weil ich nicht so viel gelaufen und wenn nur kurz. Das andere Training hat mir zu viel Spaß gemacht. Da alle Laufevents für dieses Jahr abgesagt wurden, verspühre ich auch keinen Druck um weiter zu laufen.

Mein Gewicht hat sich übrigens überhaupt nicht verändert wie es aussieht. Zwischenzeitlich gingen mal ein paar Gramm runter, die waren aber recht flott wieder drauf. Meine Hosen passen aber noch immer ziemlich gut. Subjektiv fühle ich mich stärker.

Freeletics Morpheus PB um 4 Minuten (!) verbessert. Wahnsinn. Ein sehr überraschendes Ergebnis. Meine Kraftausdauer scheint sich ordentlich verbessert zu haben. Oder meine Motivation? Mit der richtigen Musik, hat dieses kurze, knackige Workout mal wieder richtig Spaß gemacht.

Was kommt als nächstes? Ich habe mir aus dem Buch „Looking Good Naked“ von Mark Maslow bereits einen weiteren Trainingsplan rausgesucht. Auf dieser Grundlage werde ich weiter machen. Es ist wieder ein 2er-Split. Aber diesmal nicht minimalistisch. Mein Plan ist alle zwei Tage ein Workout durchzuführen und nachdem der 2er-Splitz zwei Mal durchgelaufen ist, einen zusätzlichen Regenerationstag einzulegen. Laufen? Jaaaa…. zwischendurch wenn ich Lust habe. Kardio muss ja auch sein. 😉

In diesem Sinne

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