Worüber Laufanfänger nicht gern sprechen: Aufwärmen

Hand aufs Herz. Wärmst du dich vorher auf, bevor du läufst? Bis vor kurzem habe ich es nicht getan.  Meine Ausrede ist einfach: Keine Lust. Und so richtig habe ich den Nutzen auch nicht eingesehen. Denn schließlich beginnt mein Lauftraining mit langsamen Laufen. Das soll wohl reichen. Dann habe ich eine WarmUp-Routine entdeckt, die ich total abfeier. Warum? Sie macht spaß!

Aufwärmen mit Tabata

Ich habe die sog. Tabata Songs auf YouTube gefunden. Die gehen im Schnitt 4 Minuten und das reicht für das Aufwärmen vor einem Lauf zunächst aus, sofern du dich anschließend noch mindestens 5 Minuten wirklich langsam einläufst. Ein Song hat 8 Runden mit jeweils 20 Sekunden Belastung und dazwischen 10 Sekunden Pause. Ich habe euch mal den Rocky-Klassiker rausgesucht. Ich finden ihn ziemlich motivierend. 🙂

Welche Übungen ich dazu mache

Nun, am besten sind die Übungen, die dir Spaß machen. Ich will unbedingt den Spaß an erster Stelle bringen. Perfektion bringt dir nämlich überhaupt nichts in diesem Fall. Denn was du eigentlich willst, ist wieder eine Gewohnheit zu etablieren. Mir ist jedenfalls mit dieser Variante nicht schwer gefallen. Im Klartext: Die folgenden Übungen mache ich nicht, weil sie perfekt wären. Sondern weil ich Spaß daran habe. Wie bei allen Artikeln übernehme ich selbstverständlich keine Verantwortung.

  1. Trippeln (mittelschnelles Laufen auf der Stelle, kleine „Schritte“)
  2. Hampelmann
  3. Trippeln
  4. Kniebeuge
  5. Trippeln
  6. Ausfallschritt
  7. Trippeln
  8. Vornüberbeugen (bis die Hände den Boden berühren, wieder aufrichten mit Blick zur Decke bei leichter Hüftstreckung nach vorne, Hände dabei wie Schwiegermutter in die Hüfte stemmen)

Wichtige Hinweise

Das ist zwar ein Tabata aber du musst die Intensität bitte unbedingt sehr gering und locker halten. Es geht ja nicht tatsächlich um ein hochintensives Intervalltraining, sondern darum dich aufzuwärmen. Diese Songs werden sozusagen nur zweckentfremdet.

Das ist der Effekt

Ich komme sehr viel schneller und leichter in meinen Rhythmus rein. Insbesondere wenn ich morgens laufe und der Körper noch ziemlich unbeweglich ist. Nach einen (manchmal sogar zwei) dieser Songs bin ich gut angeschwitzt und motiviert. Nach dem Einlaufen kann es auch ohne großartige Überwindung losgehen.

Ich tu es wirklich. Das Aufwärmen kostet mich kaum noch Überwindung und meine Gelenke danken es mir. Einen Kaltstart hinzulegen und dann volle Leistung zu erwarten ist unrealistisch.

Übrigens fänd ich es richtig super, wenn ihr es selber einfach ausprobiert und mir mal eine Rückmeldung geben würdet. An der Musik kann es kaum liegen, denn eigentlich findet man für jeden Geschmack das Richtige. 😉

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