Heute habe ich für euch meine persönlichen TOP 5 zum Thema Ausreden. Mir sind immer super „gute“ Ausreden zu Ohren gekommen und auch selbst eingefallen um heute nicht laufen zu müssen. Insbesondere in den letzten Monaten habe ich mich nahezu spezialisiert. Auf gehts! 🙂

Meine fünf Lieblingsausreden um nicht laufen zu müssen

1. Ich bin zu erschöpft von der Arbeit

Ja, der Job ist immer anstrengend. Auch wenn es manchmal schwer fällt zu glauben aber JEDER Job ist anstrengend. Auf unterschiedlichste Art und Weise. Arbeit kann zeitlich, mental und körperlichen Stress bedeuten. Danach hat man schlicht keine Lust mehr auch noch laufen zu gehen. Es ist aber so, dass du deinen Körper und Geist einen ziemlich großen Gefallen tust, wenn du eben doch laufen gehst. Versuch es einmal. Du hast nichts zu verlieren. Du wirst dich spätestens nach der Dusche richtig gut fühlen.

2. Das Wetter ist nicht geeignet

Das bekannte Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter…“ gilt selbstverständlich auch für das Laufen. Zu warm, zu kalt, zu nass, zu viel Schnee, zu windig, zu hohe Luftfeuchtigkeit, zu niedrige Luftfeuchtigkeit, die Bäume stehen heute nicht richtig, der Schatten fällt verkehrt… alles schon gehört. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sind WetterEXTREME hier in Deutschland eher die Seltenheit. Ja, das Wetter verändert sich und wir haben gelegentlich z.B. mit starken Winden zu kämpfen. Diese Ausartungen sind vielleicht etwas mehr geworden aber noch immer verhältnismäßig selten. Mit ganz einfachen Maßnahmen kann man bei jeden Wetter (die seltenen Extremsituationen nehme ich mal aus) trotzdem laufen gehen.

3. Meine Uhr geht nicht oder der Akku ist leer

Ist ein Lauf nicht auf Strava, so hat er nicht stattgefunden. Ich gebe es zu, dass ich diesen Schmerz ein bisschen nachempfinden kann. Ich bin auch ein Doku-Freak und ein nicht getrackter Lauf tut mir auch ein bisschen weh. Dennoch laufen wir ja nicht für Strava. Oder??? Wenn dem so ist, sollte man seine Gründe noch einmal überdenken. Man kann aber durchaus auch ohne Uhr laufen. Entweder mit der Strava App oder man läuft einfach die bekannte Strecke und weiß zumindest wie viele Kilometer man gemacht hat. Die Uhrzeit vorher und nachher kann auch zumindest grob das Tempo verraten. Und wenn nicht? Was solls? Hauptsache du warst laufen.

4. Der Trainingsplan startet ja bald

Und bevor der Trainingsplan startet, lohnt es sich nicht anzufangen? Quatsch! Schonmal ein paar lockere und langsame Läufe tun der Grundlagenausdauer immer gut. Es muss ja nicht viel sein. Aber die Regelmäßigkeit ist wichtig. Dranbleiben. Auch kurz vor dem Start des Trainingsplans.

5. Ich kann kein Hörbuch / Podcast / Musik unterwegs hören

Keine aktuelle Folge des Lieblingspodcast, Kopfhörer kaputt oder nicht geladen, die Playlist aus Versehen gelöscht? Es kann für das Training übrigens absolut zuträglich sein, mal ohne Kopfhörer laufen zu gehen. Insbesondere wenn man den ganzen Tag vielleicht beim Job beschallt wird, wirst du feststellen, dass ein ruhiger Lauf durch Feld, Wald und Flur enorm entspannend sein kann. Akustische Belastung kann durchaus Stress bedeuten, auch wenn wir es nicht unbedingt immer als solchen empfinden. Versuch es einfach mal.

Gibt es denn überhaupt legitime Ausreden?

Es gibt keine legitimen Ausreden um nicht zu laufen. Es gibt aber wohl gute Gründe um nicht zu laufen. Die gibt einem aber der gesunde Menschenverstand vor. Es ist klar, dass man mit einem gebrochenen Bein nicht sehr weit kommt. Mit einer ordentlichen Erkältung sollte man auch unbedingt auf das Laufen verzichten. Übrigens finde ich, dass „kein Bock“ keine Ausrede ist. Manchmal hat man eben einfach kein Bock. Und dann darf man halt auch mal nicht laufen. Hört sich für mich nicht nach einer Ausrede an, sondern nach einer ehrlichen Begründung. 😉

In diesem Sinne, geh einfach raus und lauf!